Geschwungener Bogen als gestalterische Grafik

Knochendichtemessung (Osteodensitometrie)

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Sie machen sich Gedanken, ob Ihre Knochen Sie noch ausreichend stützen? Oder Sie hatten bereits einen Bruch ohne besonderen Unfall oder in Ihrer Familie ist eine Osteoporose bekannt? Dann sollten Sie die Möglichkeit einer Knochendichtemessung nutzen, bei der der Mineralsalzgehalt Ihrer Knochen vermessen wird.

Hier gilt die DXA-Messung (Dual Energy X-ray Absorptiometry), eine spezielle Röntgentechnik, die in der Regel an der Lendenwirbelsäule und am Hüftknochen eingesetzt wird, als Standarddiagnostikverfahren.Die DXA-Messung wird als einzige Methode zur Knochendichtemessung von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Dachverband Osteologie e.V. empfohlen, da aufgrund der sehr hohen Anzahl an Untersuchungen eine genaue Einordnung des Messergebnisses möglich ist und somit die Therapieentscheidung gut fundiert ist

Was ist die DXA-Methode zur Knochendichtemessung?

Die DXA-Messung wird als einzige Methode zur Knochendichtemessung von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Dachverband Osteologie e.V. empfohlen. Aufgrund der sehr hohen Anzahl an Untersuchungen ist eine genaue Einordnung des Messergebnisses möglich. Daher ist die Therapieentscheidung sehr gut fundiert.

Bei der DXA-Methode zur Knochendichtemessung werden zwei Energiestrahlen unterschiedlicher Intensität durch das Skelett geschickt. Aus der Menge der Strahlung, die durch den Knochen gelangt, lässt sich dann die Knochendichte errechnen. Die Strahlenbelastung bei der DXA-Messung ist sehr gering und beträgt nur einen Bruchteil der Strahlenbelastung während eines Fluges über den Atlantik

Der Vorteil dieser Methode: Sie ist nicht invasiv und stellt keine Belastung für den Patienten dar. Sie ist eine sehr genaue Methode zur Knochendichtemessung.

Ablauf einer Knochendichtemessung

Wie läuft so eine Knochendichtemessung überhaupt ab? In der Regel wird die Untersuchung im Liegen durchgeführt. Der Patient liegt dabei auf dem Rücken. Normalerweise ist es nicht nötig, sich dafür zu entkleiden.

Der erste Messgang prüft die Lendenwirbelsäule. Hierzu fährt ein Bügel über den Patienten, der die Röntgenstrahlung abgibt. Im zweiten Messgang werden bei leicht gespreizten Beinen die Hüftknochen untersucht.

Die Messergebnisse werden anschließend im Gespräch mit dem behandelnden Arzt besprochen, damit eine eventuell notwendige Therapie eingeleitet werden kann.

Die Strahlenbelastung bei der DXA-Messung ist sehr gering und beträgt nur einen Bruchteil der Strahlenbelastung während eines Fluges über den Atlantik.

Für wen ist eine Knochendichtemessung sinnvoll?

Prinzipiell ist es für Frauen in den Wechseljahren und Männer ab ca. 60 Jahren ratsam, regelmäßig eine Knochendichtemessung vornehmen zu lassen. Denn ab 50 Jahren ungefähr kann die Knochendichte rapide abnehmen. Gerade Frauen in den Wechseljahren mit Frakturen oder einer länger andauernden Hormontherapie sollten das Angebot in Anspruch nehmen.

Doch nicht nur in den Wechseljahren kann eine Knochendichtemessung sinnvoll sein. Gibt es beispielsweise in der Familie bereits Fälle von Osteoporose, dann ist eine Untersuchung ratsam. Ebenso bei Rückenschmerzen ohne klaren Ursprung, Knochenbrüche ohne besonderen Unfall oder medikamentöse Langzeittherapien, die die Knochen schädigen können.

Werden die Kosten für eine Knochendichtemessung übernommen?

Bei einer diagnostizierten Osteoporose haben Sie alle fünf Jahre das Anrecht auf eine Knochendichtemessung. Diese Leistung wird dann von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Bei einem deutlich erhöhten Risiko kann diese Leistung ebenfalls von den Krankenkassen übernommen werden.

Ohne jegliche Krankheitszeichen, sozusagen als reine Früherkennungsmaßnahme, wird die Knochendichtemessung von den Krankenkassen leider nicht übernommen, obwohl dies je nach Erkrankung sehr sinnvoll ist. Dann muss die Untersuchung vom Patienten selbst getragen werden. Die Kosten hierfür sind jedoch relativ gering.

Sprechen Sie Ihre Ärzte gerne an, wir klären Sie umfassend über alle unsere Leistungen auf!  

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