Geschwungener Bogen als gestalterische Grafik

Sportmedizin

Geschwungener Bogen als gestalterische Grafik

Sportmedizin als Teil der Orthopädie

Die Sportmedizin ist ein Teilgebiet der Orthopädie, das in den letzten Jahren durch den ansteigenden Stellenwert des Sports bis ins hohe Alter immer weitergewachsen ist. Sie befasst sich mit Sportverletzungen beziehungsweise Verletzungen, Beschwerden und Schmerzzuständen des Bewegungsapparates, die durch sportliche Tätigkeiten ausgelöst werden. Der reguläre Schwerpunkt der Sportmedizin liegt auf Gelenksverletzungen am Knöchel, Meniskus, Schulter und Co.

Sportmedizin und ihre unterschiedlichen Verletzungen

Bei den Verletzungen wird zwischen akuten (durch einen Unfall ausgelösten) und chronischen (durch Überbelastung oder Fehlheilung versursachten) Verletzungen unterschieden.

Akute Verletzungen in der Sportmedizin

  • Kreuzbandrisse
  • Meniskusrisse
  • Knochenbrüche
  • Ausrenkungen

Chronische Verletzungen in der Sportmedizin

  • Gelenkinstabilität
  • Sehnenerkrankungen
  • Ermüdungsfraktionen

Zusätzlich gibt es noch sogenannte „sportartenspezifische“ Verletzungen. Jeder hat schon mal vom Tennisarm, dem Golferellenbogen, der Boxernase oder dem Fußballerknie gehört.

Konservative Behandlungsmethoden in der Sportmedizin

Die Behandlung der unterschiedlichen Verletzungen können entweder mit konservativen Methoden oder mithilfe operativer Eingriffe behandelt werden. Die jeweilige Methode hängt selbstverständlich von der Diagnose ab. Üblicherweise wird in der Sportmedizin die Untersuchung unter anderem mithilfe bildgebender Verfahren wie dem MRT oder Röntgenaufnahmen durchgeführt. Zu den konservativen Maßnahmen in der Sportmedizin gehören beispielsweise Schonung oder Entlastung des Gelenkes, Stabilisierung mithilfe von Bandagen, Schienen oder ähnlichen Hilfsmitteln oder auch eine umfassende Physiotherapie.

Sportmedizin: Rehabilitation und Prävention

Der Hauptfokus der Sportmedizin liegt auf der Verhütung von Sportverletzungen bzw. der Prävention und Rehabilitation.

Wer aus verschiedenen Gründen lange keinen Sport mehr getrieben hat und nun verschiedene Sportarten intensiv ausüben möchte (beispielsweise als Breitensportler oder Leistungssportler), der sollte aus Sicht der Sportmedizin eine Untersuchung in Anspruch nehmen, ob die körperliche Gesundheit die Ausübung der gewünschten Sportart zulässt.

Umfassende Diagnostik für optimale Anwendung der Sportmedizin

Eine umfassende Leistungsdiagnostik im Rahmen einer Sportmedizinischen Untersuchung kann einen optimalen Überblick über die körperliche Kondition geben und macht es möglich, entsprechende Empfehlungen für die sportlichen Aktivitäten auszusprechen. Zugleich kann sie zur Optimierung der Trainingseffizienz bei Leistungssportlern beitragen.

Warum regelmäßige Bewegung nicht nur aus Sicht der Sportmedizin wertvoll ist

Sport ist gesund. Man hört es, man liest es, eigentlich weiß es jeder. Doch warum ist das so und welche Auswirkungen hat regelmäßige Bewegung auf den Körper?

  • Regelmäßiger Sport unterstützt eine gesunde Gewichtsregulierung
  • Wer regelmäßig Sport treibt, baut Stress und Muskelverspannungen ab
  • Sportliche Aktivitäten können zudem unterstützend bei Depressionen wirken
  • Ausdauersport unterstützt und kräftigt das Herz-Kreislauf-System
  • Regelmäßige Übungen schützen vor Verletzungen
  • Sport unterstützt die gesundheitliche Rehabilitation

Wer regelmäßig einer sportlichen Betätigung nachgeht, ist fitter, ausgeglichener, belastbarer und verletzt sich seltener. Und sollte doch ein Unfall passieren, sind sportliche Menschen schneller wieder auf den Beinen und im Spiel.

Geschwungener Bogen als gestalterische Grafik